
Willkommen Fremder! Gesell dich zu uns und lass dir berichten was sich hier zugetragen hat. Du wirst deinen Ohren kaum trauen, doch glaube uns, es ist alles wahrhaftig geschehen.
Hier in Tremonia findet man alles. Die reichen Händler, die die Ruhr nutzen um zu handeln, oder die Tagelöhner die vom Lande in die Stadt kommen um Ihre Familien zu Ernähren. Auch der Klerus hat die Stadt in seinen Händen. Zum einen prägen die Zisterzienser Mönche in ihren schwarz-weißen Roben das Bild der Stadt, zum anderen sieht man die Nonnen vom Orden der Salesianerinnen durch die Stadt streifen, um denen zu helfen die es brauchen. Dreh und Angelpunkt der Stadt ist die Reinoldi-Kirche. Hierher zieht es die Gläubigen der Stadt.
Aber auch dunkele Seiten hat die Stadt. Eine zwielichtige Gegend hinunter zum Hafen, mit Hurenhäusern und Spelunken, den Geldverleihern und Tagedieben, die einem für ein paar Kupferpfennige die Kehle durchschneiden würden.
Von den Toren der Stadt bis nach Cobochem steht ein dichter alter Wald, über den die abenteuerlichsten Geschichten erzählt werden, um die Kinder der Stadt zu ängstigen. Aber nichts kann die mutigen Bürger Tremonias abhaltend dem Wald Platz für Felder zu nehmen oder in ihm zu jagen...
Der Herr der Stadt ist nominell Freiherr Alexander von Tremonia, doch auch er untersteht dem Baron von Westfalen - Friedrich Wilhelm Freiherr von Vest. Obwohl man ihn nur selten in Tremonia sieht redet man mit großem Respekt von ihm.
Zu erwähnen sei noch, dass unsere guten Schwestern vom Orden der Salesianerinnen sich aufopfernd um die Alten und Kranken in den Seuchenhäusern kümmern, deren Zahl in letzter Zeit so stark zunahm. Doch weise wie unser Freiherr Alexander von Tremonia ist, fing er an ein Kanalsystem anzulegen um die Gefahr einer Seuche zu bannen.
Das ist Tremonia. Sei willkommen Fremder. Du wirst deinen Ohren kaum trauen, doch Glaube uns... Es ist alles wahrhaftig geschehen... und egal was du machst... Fürchte die Nacht!
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